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1925 war Balto Leithund eines Hundeschlittens |
Er wurde berühmt durch seine Rolle in einer Staffel, die über 1.000 Kilometer Schnee und Eis überwand, um im hohen Norden Alaskas Medizin in die von Diphtherie geplagte Stadt Nome zu bringen. Seine Bronzestatue steht noch heute im Central Park in New York und trägt die Inschrift "Ausdauer, Treue und Intelligenz". Es begann im äußersten Nordwesten Alaskas, in der abgelegenen Stadt Nome, nur 220 Kilometer südlich des Polarkreises. Nome ist von der Welt völlig abgeschnitten. Bis heute gibt es keine Straße zu dieser Stadt. Der offizielle Slogan der Stadt lautet "Einen Ort wie Nome gibt es nicht". Die verlassenen Geldwäschereien am Rande der Stadt sind Überbleibsel einer ruhmreichen Vergangenheit. 1900 wurde in Nome Gold entdeckt. Die Entdeckung führte zu Alaskas großem Goldrausch. Etwa zwanzigtausend vom Goldfieber Besessene errichteten ihre Zelte und Hütten, ca. 50 Kilometer entlang der Goldküste am Ende der Beringstraße. |
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25 Jahre später, als es schon lange kein Gold und keine Goldgräber mehr gab, |
wurde die Stadt von einem neuen, tödlichen Fieber ergriffen. Ein Eskimokind das in einer alten Goldgräberhütte lebte, erkrankte an Diphtherie. In nur wenigen Tagen waren vier Kinder gestorben und achtzehn todkrank. Es war im tiefsten Winter, die Stadt lag in Schnee und Eis. Es gab nur einen Arzt und keine Medikamente. Heute gibt es in Nome noch eine Person, die sich an die Diphtherie erinnern kann: Frieda Larsen (s. Foto): „Der Lehrer erzählte uns, dass eine schwere Krankheit namens Diphtherie sich ausbreitete, von der man Halsschmerzen und hohes Fieber bekam, sehr hohes Fieber, das sogar töten konnte. Ich sage ihnen, die Eltern machten sich große Sorgen. Jeder hatte Angst, da wir keine Medikamente hatten, es sei denn, jemand brachte sie uns. Jedermann machte sich Sorgen."    
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wurde das Serum an Leonard Sepalla übergeben, den besten Schlittenhundführer in ganz Alaska. Sepalla nahm eine gefährliche Abkürzung über die Norton Bay, Sturmböen peitschten das Meerwasser über das Packeis. Das Serum ging weiter von Leonard Sepalla an Charlie Olson. Während Sturm und orkanartige Winde starkes Schneegestöber auslösten übergab Olson das Serum an Gunnar Kasson und Balto, dessen Leithund. Balto galt als minderwertiger Hund, nur für langsame Hundeteams geeignet. Jetzt warf er sich jedoch mit ganzer Kraft ins Zeug.
Früh am Morgen des 2. Februar 1925 führte Balto sein Team, fast blind vom Schneegestöber, in die heimgesuchte Stadt. Im Schneesturm hatte Gunnar Kasson die letzte Staffel verpasst. Das Gespann schlug sich jedoch unter den schlimmsten Wetterbedingungen aller Zeiten weiter durch und legte insgesamt eine Strecke von 85 Kilometern zurück.
   
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Nach 127,5 Stunden kam das Serum in Nome an. Nicht eine Ampulle ist während des gesamten Transportes zu Bruch gegangen und was noch viel wichtiger ist: Die Musher haben es geschafft, das Serum zu transportieren, ohne dass es gefroren ist.
Das lebensrettende Serum wurde an Dr. Curtis Welch übergeben und eiligst ins Krankenhaus gebracht. Die Bewohner von Nome waren gerettet.
Quelle: "Balto - Endurance, Fidelity & Intelligence" (Bestandteil der deutschen Balto-DVD) |
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