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Der Husky
Der Husky (pl. Huskys) wird im Hohen Norden zwar sehr lange als Schlittenhund genutzt, hat aber trotzdem immer noch einen ausgeprägten Wildtrieb. Huskys sind, um sich gegen die eisigen Temperaturen zu schützen, dick und gut beharrt. Die Rute tragen Huskys bei Aufmerksamkeit in einem sichelförmigen Bogen über den Rücken. Die Fellfarbe wechselt zwischen den einzelnen Rassen vom Schwarz bis hin zu Weiß. Die Augenfarbe kann bei einem Husky unterschiedlich sein. Das Fell ist wasserabweisend und besteht aus zwei Schichten, was eine optimale Wärmeisolation gewährleistet. Setzt sich der Hund in Bewegung, entsteht durch Reibung der unteren Haare Wärme; die obere Schicht verhindert dabei einen Wärmeverlust. Durch relativ kleine Füße reduziert sich zusätzlich der Wärmeverlust. Wird der Husky ausreichend trainiert, ist er in der Lage, das neunfache seines eigenen Körpergewichts zu ziehen. Deshalb werden sie bevorzugt als Schlittenhunde eingesetzt. Oftmals haben Huskys durch ihre Ausdauer Menschen schon das Leben gerettet. Welpen werden mit den eigenen Kindern zusammen Zuhause aufgezogen. Dadurch entwickeln sich die menschen- und kinderfreundlichen Eigenschaften der Huskys. Sie besitzen einen ausgeprägten Orientierungssinn, so dass sie sich auch in starken Schneestürmen nicht verirren. Nur die folgsamsten Huskys werden als Schlittenhunde ausgebildet; da die Schlitten von verschiedenen Personen gefahren werden, müssen die Hunde jedem Menschen gehorchen.
Mythos Wolf
Der Wolf steht für Mystik, Freiheit und Leidenschaft. Er ist der Lehrmeister der Menschen. "Finde einen heiligen Ort" will er dir sagen. Gemeint sind damit Orte der spirituellen Ruhe in einem abgegrenzten Territorium. Der Wolf träumt von einer festen dauerhaften Beziehung. Schränke deine Gefühle und Instinkte nicht ein, denn dein Denken und Handeln braucht Freiheit. Keine Zwänge unterdrücken dich. Du entfaltest dich in Freiheit und Unabhängigkeit. Achte auf psyschiche Vampire. Lasse dich nicht ausnützen und deiner Energie berauben. Sei nicht zu großzügig. Sei ein Wolf!
Canis Lupus
Das geraubte Tier. Unzählig sind die Legenden über den Canis Lupus. Der Wolf ist in seiner Urform 30 Millionen Jahre alt. Er ist in den Steppen Kanadas, Asiens und Osteuropas beheimatet. Seine Statur ist im Vergleich mit einem Schäferhund schlanker und hochbeiniger. Er lebt in Rudeln und ist ein vorwiegend nachtaktives Tier. Es kann jedoch vorkommen, dass einzelne Tiere vom Rudel ausgestoßen werden und so alleine durch die Gegend ziehen. Ein Wolfsrudel jagt immer in einer Gruppe von bis zu zwei Dutzend erwachsenen Tieren. Sie passen ihre Jagdmethode den jeweiligen Gegebenheiten an; dabei arbeiten sie Team. Wenn ein Rudel seine Beute erlegt hat, schnappt sich jeder Wolf so viel, wie er erlangen kann.
Es gibt eine streng festgelegte soziale Ordnung bei den Wölfen. Dominierende Tiere, egal ob weiblich oder männlich, üben auf Untergeordnete Wölfe eine entscheidende Autorität aus. Sie führen das Rudel an und erhalten als erste ihren Anteil an der Beute. Ihre gehobene Stellung zeigen sie dadurch, dass sie ihren Schwanz höher tragen als die restlichen Rudelmitglieder. Der Rang eines Wolfes wird aller Wahrscheinlichkeit nach schon bei seiner Geburt festgelegt. Er wird im Wechselspiel mit den anderen Jungen und Erwachsenen bestimmt. Ein zugeordneter Rang wird im Rudel durch gleichbleibende Gebärden und Begrüßungsrituale bestätigt. Ihre fruchtbare Zeit haben Wölfinnen im Februar. Für Karibu-Herden stellen Wölfe eine tödliche Gefahr da. Wenn sich im Winter die Karibus in die schützenden Wälder zurückziehen, folgen ihnen die Wölfe. Doch im Frühling, wenn die Herden nach Norden ziehen, bleiben die Wölfe zurück, um ihre Jungen zu werfen. Wenige Wochen darauf folgen sie wieder der Karibu-Spur und dezimieren von den geworfenen Kälbern mindestens 20 Prozent. Wolfsrudel und frühere Menschen-Großfamilien weisen viele Ähnlichkeiten auf. Es gibt keine Waisenkinder bei den Wölfen. Sterben die Eltern, kümmert sich das ganze Rudel um die Welpen. Wölfe kennen keine Kindesmisshandlung, dafür aber Treue. Ein Wolfspaar bleibt das ganze Leben zusammen. Bei den nordamerikanischen Ureinwohnern ist der Wolf der Lehrer, der im Clanleben aufgeht, ohne seine Individualität zu verlieren. Im "Großen Volk der Sterne" wird der Wolf durch Sirius vertreten. Die alten Ägypter glaubten, dass die Götter, Hunde, Wölfe und Pferde und die Lehrer der Menschen vom Sirius kommen, die afrikanischen Dogon sehen das heute noch so.
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